ERA


Ab dem 1.1.2008 gilt der Einheitliche Entgeltrahmen-Tarifvertrag (ERA), mit dem die bisherige Trennung von gewerblichen Arbeitnehmern und Angestellten aufgehoben und ein neues modernes Entgeltsystem für alle Beschäftigten geschaffen wird, verbindlich für alle tarifgebundenen Betriebe im NORDVERBUND.


Bereits im Mai 2003 wurde ERA zwischen dem NORDVERBUND e.V., dem Zusammenschluss von Nordmetall, Nord-West-Metall und Metall Unterweser und der IG Metall, Bezirk Küste vereinbart. Zur Regelung der Einführungsmodalitäten wurde im September 2003 ein gesonderter Tarifvertrag, der Einführungs-Tarifvertrag ERA abgeschlossen. Dieser lässt die vorzeitige freiwillige Einführung bereits seit September 2003 zu.


Der Tarifvertrag stellt sicher, dass einerseits im Durchschnitt aller Betriebe keine Mehrkosten im Rahmen der Systemumstellung entstehen, andererseits eventuell anfallende Belastungen aufgrund einer vom Durchschnitt abweichenden betrieblichen Struktur kompensiert werden.


Durch Neubewertung der Arbeitsaufgaben werden die Beschäftigten anforderungsbezogen in zehn neue Entgeltgruppen und jeweils bis zu fünf Entgeltstufen eingruppiert.


Die neue Gestaltung des leistungsbezogenen Entgelts soll der Veränderung der Arbeitsorganisation durch wachsende Orientierung der Arbeitsaufgabe an Projekten und Kundenaufträgen Rechnung tragen. Neben dem Zeitentgelt mit Leistungsbeurteilung steht ein Leistungsentgelt mit den Entgeltmethoden Akkord, Prämie, Provision und Zielvereinbarung zur Verfügung.